An unorthodox method to keep Dropbox from autostarting

Whether you like them or not, cloud storage solutions are a useful thing. Despite having a self-hosted ownCloud, I also still use Dropbox for various reasons.

Now on my desktop computer the Dropbox client is running all the time, so the default setting for an automatic startup is perfectly fine with me. On my notebook however I don’t want anything data-hungry to start automatically when I log in, because I don’t always have a good wireless connection – sometimes I need to tether using my phone, or I might just have a poor connection to some public network.

No problem you’d think, just disable the automated startup in the client settings and you’re fine. In the past this worked for me too, but on my current installation (running Linux Mint Cinnamon 18.2 at the moment) it didn’t. No matter how I configured it, the client would always start at login. Even when I deleted the autostart file, which is located in ~/.config/autostart, it was simply rewritten every time I manually started the client.

I figured that it might just look whether the autostart file exists, not check its contents, so instead of the command starting the Dropbox client I entered something that wouldn’t do anything meaningful at all (a blank file might work as well, but I didn’t try that). I used echo, but something like pwd or ping -c 1 127.0.0.1 would be just as fine. However, the client still overwrote that file every time, so I decided to get brutal to set the access rights to 444, making it read only for everybody. That finally worked!

I have no clue why the setting doesn’t work as it should and, to be honest, didn’t bother debugging it. My solution (or rather: workaround) works well enough for me.

Frischer Wind auf Kurzwelle

Die Rundfunkfrequenzen unterhalb von 30 MHz sind aus kommerzieller Sicht inzwischen wohl zweifellos klinisch tot. Und anders als im UHF-Bereich, wo im Rahmen der aktuellen Umstellung auf DVB-T2 erneut kräftig Frequenzen zugunsten von Mobilfunk umgewidmet werden, scheint es für die Kurz-, Mittel- und Langwellen-Rundfunkbereiche bislang keine großen Begehrlichkeiten zu geben. Das verwundert wenig, ist doch die dort verfügbare Bandbreite stark begrenzt – und Bandbreite ist heutzutage schließlich die Maxime. Digitale Aussendungen in diesen Bereichen wurden zwar immer mal wieder getestet, sind aber nie wirklich über das Versuchsstadium hinausgekommen, zumindest nicht in Deutschland. Und Überreichweiten mögen uns Funkamateure zwar erfreuen, sind aber aufgrund schlechter Planbarkeit und möglicher Interferenzen für kommerzielle Nutzer wohl eher ein Minuspunkt.

Inmitten der Brache des AM-Rundfunks zeigt sich nun aber schon bereits seit einiger Zeit eine Entwicklung, mit der so wohl nur die Wenigsten gerechnet hätten: Die rechtlichen und technischen Zugangshürden zu Rundfunkaussendungen in den AM-Bereichen sind gering geworden, und so gibt es zahlreiche neue nichtkommerzielle Sender, deren Hauptantrieb Spaß am Medium ist. Ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage dass dies wohl die spannendste Entwicklung im Rundfunk seit der Blüte der Piratensender ist. Natürlich gibt es spätestens seit der großflächigen Verbreitung von Breitband-Internet auch zahllose Webradios in unterschiedlicher technischer und inhaltlicher Qualität, aber die meisten Leser dieses Artikels dürften mir sicher zustimmen dass Radio ohne Hochfrequenz einfach nicht dasselbe ist. 🙂 (Und nein, die freiverkäuflichen FM-Transmitter zählen nicht!)

Der Anlass weshalb ich diese Zeilen schreibe ist dass ich vorhin beim Durchschalten der Speicherplätze meines Kurzwellentransceivers auf dem Weg zum 40m-Band auf der 6070 kHz „hängenblieb“ – der Frequenz also, auf der auch Radio DARC sendet. Vorhin war es aber das Programm von Radio Sylvia, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich dabei um einen ehemaligen Piratensender, der inzwischen legal als Webradio existiert und einzelne Sendungen auch über angemietete Kurzwellensender verbreitet. Leider bekam ich nur die letzte halbe Stunde mit, war aber dennoch ziemlich angetan von der Musikauswahl, die man selbst bei Spartensendern auf UKW so wohl kaum finden würde. So macht Radio hören mal wieder Freude! In den bevorstehenden Urlaub kommt jedenfalls wieder ein Kurzwellenempfänger mit.

Noch kurz zu den technischen Parametern: Obwohl die Sendeanlage von Channel 292, welche die Frequenz 6070 kHz nutzt, sich bei Ingolstadt befindet und mit „nur“ 10 kW arbeitet, konnte ich die Sendung durchgängig mit S9+10 und ohne Fading oder Phasenauslöschungen empfangen. Als Empfänger diente mein Icom IC-728 mit einer Drahtantenne von ca. 20 Metern Länge. Die NF-Wiedergabe klang teilweise etwas angezerrt, was aber an der Filterung im Empfänger liegen mag, deren Bandbreite für Rundfunk etwas zu gering sein dürfte.

Namen und Rufzeichen, Nachtrag

Wie angekündigt habe ich in den gängigen Internetportalen für Rufzeichen usw. nun meinen Vornamen geändert. Sicherlich habe ich noch das ein oder andere vergessen, zudem wird es vermutlich dauern bis die Änderung überall hin übernommen wurde. Für entsprechende Hinweise bin ich natürlich dankbar…

Leider weigert sich der DARC, mich intern als Frau zu führen, obwohl rein rechtlich nichts dagegen spricht und sogar ärztliche Unterlagen mit Diagnose F64.0 vorliegen. Die Änderung wird also wohl erst in einem Zug mit jener gegenüber der Bundesnetzagentur stattfinden können.